Prüfung am Bestand
Das gesamte Fenstersystem im Blick
Funktionsstörungen am Fenster oder an der Tür nachvollziehbar zuordnen und nur die tatsächlich betroffenen Komponenten bearbeiten.
- Fehlerbild in Dreh-, Kipp- und Schließstellung nachvollziehen
- Flügel, Rahmen, Bänder und sichtbare Anschlüsse kontrollieren
- Kraftübertragung vom Griff bis zu den Schließpunkten prüfen
- Beschädigte Bauteile anhand von Maßen und Herstellerkennungen zuordnen
- Reparatur, Teilerneuerung und Austausch technisch voneinander abgrenzen
Vom Symptom zur belastbaren Diagnose
Ein schwergängiger Griff kann durch ein defektes Getriebe entstehen, aber ebenso durch einen abgesackten Flügel oder einen falsch stehenden Schließpunkt. Die Funktionsprüfung folgt deshalb dem gesamten Bewegungs- und Verriegelungsweg, bevor Material ausgewählt wird.
Unterschiedliche Fenster im Essener Bestand
Zwischen Gründerzeithäusern, Nachkriegssiedlungen und jüngeren Wohnanlagen finden sich Holz-, Kunststoff-, Aluminium- und Holz-Aluminium-Systeme verschiedener Generationen. Für die Reparatur zählen Profil, Beschlagserie, Abmessungen und tatsächlicher Zustand – nicht allein das Baujahr.
Wann eine Instandsetzung an Grenzen stößt
Stark verformte Rahmen, geschädigte tragende Bereiche oder nicht mehr sicher ersetzbare Komponenten können gegen eine Reparatur sprechen. In diesem Fall werden die festgestellten Grenzen erläutert, ohne die Funktion eines nicht belastbaren Elements zu versprechen.
Der heterogene Gebäudebestand in Essen verlangt eine Prüfung am konkreten Element. Repariert wird, was sicher, verfügbar und technisch sinnvoll wiederhergestellt werden kann.
