Prüfung am Bestand
Gefahrensicherung vor der endgültigen Verglasung
Die beschädigte Öffnung gefahrsensibel beurteilen, provisorisch schützen und alle Angaben für die spätere passende Verglasung erfassen.
- Bruchbild und mögliche Gefährdung durch lose Glasteile einordnen
- Innen- und Außenzugang sowie Absturzrisiken vorab klären
- Öffnung gegen Witterung und unbeabsichtigten Zutritt vorläufig sichern
- Glasleisten, Falz und Rahmen auf Folgeschäden untersuchen
- Scheibenaufbau und erforderliches Aufmaß für den Ersatz vorbereiten
Das Provisorium hat eine klar begrenzte Aufgabe
Eine Notabdeckung ersetzt keine fachgerecht eingesetzte Scheibe. Sie soll die offene Stelle vorübergehend schützen, bis Maße, Glasart und konstruktive Anforderungen geklärt sind.
Sicherheit beginnt vor dem Betreten des Bereichs
Bewohner sollten lose Glasteile nicht eigenständig aus hoch gelegenen oder schwer zugänglichen Elementen lösen. Fotos werden nur aus sicherer Entfernung aufgenommen; Kinder und Tiere bleiben vom Schadensbereich fern.
Rahmen und Glasfalz für den Ersatz prüfen
Stoß, Einbruchversuch oder thermischer Bruch können neben der Scheibe auch Glasleisten, Dichtstoffe oder Rahmen beschädigen. Diese Punkte beeinflussen, wie die endgültige Neuverglasung vorbereitet wird.
Ob und wie eine beschädigte Öffnung vorläufig geschützt werden kann, hängt von Gefahrenlage, Rahmen, Material und Zugang ab. Eine Ortsseite ist keine Bereitschaftszusage.
